17 Oktober, 2013

GR-20 - Teil 1 - Anreise nach Calenzana

Aufgespießte Wildschweine am Zaun auf dem Weg nach Calenzana.
Der gute alte Informationsdrang verlangt, dass ich zunächst verkünde, wie man zum heiligen Nordwege gelangt: man fliegt am besten mit einem Flugzeug nach Korsika (wir Berlin-Bastia direkt) und fährt dann mit dem spektakulären Zug nach Camp Raffalli. Eine der schönsten Zugfahrten, die ich je erlebt habe. 

Den "Feurigen Elias" fahren - der Jungstraum auf Korsika schlechthin
Gustav liest Richard Dawkins
Von Camp Raffalli läuft man nach Calenzana, ungefähr zehn Kilometer über ebenes Terrain. Gustav und ich lernen dabei einen Hund kennen, der uns sechs von den zehn begleitet. Ein sehr kluger Hund, der uns den Weg zeigt, ein bisschen wie Lassie. 

Ein Jagdhund-Pitbull-Lassie, der all seine Freunde auf dem Weg trifft, so dass wir zeitweise mit fünf Hunden laufen. Ein schönes, seltsames Erlebnis.Der Hund, der zwischenzeitlich von Gustav "Flipper" getauft wurde und von mir "Henri", muss leider zurückgelassen werden, als wir Calenzana erreichen. Entgegen unseren Infos ist die Herberge dort nämlich nicht auf und das Hotel auch nicht.

Die spinnen, die Korsen
Ein umwerfend netter Korse (vermutlich spießt er in seiner Freizeit keine Wildschweine auf Zaunlatten auf) und seine Freundin machen uns einen Schlafplatz auf einem Campingplatz Nähe Calvi klar (ja, das ist genau die Richtung, aus der wir gekommen sind) und so schlafen Gustav und ich in ungeahntem Luxus in einem "Chalet".

Le Chalet
Am nächsten Morgen trampen wir die 10 Kilometer wieder zurück. Trampen geht übrigens super. Die Leute sind total hilfsbereit und man steht nie lange an der Straße. 

Fazit Tag 1: 
1) Es kommt immer anders, als man denkt und das ist auch gut so. 
2) Ich kann nicht glauben, wie nett die Korsen sind. 
3) Flipper Henri hätte ich gern mit nach Berlin genommen. 

Der historische Tag 2 unserer GR-20-Reise ist gekommen! Lesen wollen? Hier klicken!

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